Konferenz:

Grenzenlos
gesund?

21. – 22. November 2019

#Horizonte19

Befragt man die Deutschen, welche Faktoren für ihre Lebensqualität entscheidend sind, landet einer regelmäßig auf Platz eins: Gesundheit! Gesundheit, so könnte man sagen, ist zwar nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts. Wir wollen so lange so gesund wie möglich leben. Dieses Versprechen einzulösen und die Grenzen dessen zu erweitern, was bislang möglich und realistisch ist, ist die Wissenschaft angetreten. Biotechnologie und Digitalisierung sind dabei die entscheidenden Agenten und Hoffnungsträger für zukünftige Grenzverschiebungen.

Auf der anderen Seite sind es gerade die offenen Grenzen, die zu neuen gesundheitlichen Herausforderung werden, denn die Globalisierung schickt nicht nur Menschen und Güter auf Weltreise, sondern auch Krankheiten. Welche Infektionen werden uns zukünftig bedrohen und wie werden wir sie bekämpfen können? Und schließlich gilt es unter Bedingungen von Knappheit einen weiteren Grenzverlauf zu diskutieren, nämlich den zwischen dem Wünschbaren und dem Machbaren. Welche Gesundheit wollen und können wir uns leisten und welche Solidarität schulden wir nicht nur der Nation, sondern auch der Weltgemeinschaft?

Grenzen und Grenzverschiebungen in der Gesundheit sind nicht nur eine der »grand challenges« für die Wissenschaft, sondern auch zwingend Gegenstand einer gesellschaftlichen Verständigung darüber – die Hamburger Horizonte 2019 stellen sich ihr!


Programm

Donnerstag

Freitag

21. Nov. 2019

Senatsempfang im Hamburger Rathaus


19:00

Eröffnung des Senatsempfangs
Katharina Fegebank
Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

19:15

Einführung
Prof. Dr. Wolf-Georg Ringe Sprecher des Präsidiums des Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS)

19:30

Keynote Lecture & Gespräch
Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer
Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

Moderation: Nicola Kuhrt,
Freie Wissenschaftsjournalistin

21:00

Get together

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News

Akteurinnen und Akteure

Birte Berger-Höger

Bart de Witte

Petra Dickmann

Lothar Dittmer

Katharina Fegebank

Burkhard Göke

Dietrich Grönemeyer

Stephan Günther

Uwe Jandt

Mathias Kifmann

Regina Klakow-Franck

Nicola Kuhrt

Jochen Maas

Matthias Mayer

Johannes Mischlinger

Frank Ulrich Montgomery

Joachim Müller-Jung

Wolf-Georg Ringe

Helga Rübsamen-Schaeff

Christina Sartori

Urban Wiesing


Anmeldung

Info:Die Anmeldung ist aktuell noch nicht möglich.



Veranstalter

Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS)

Das Wissenschaftskolleg »Hamburg Institute for Advanced Study« (HIAS) versammelt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ebenso wie Künstlerinnen und Künstler, die im Kolleg einen interdisziplinären Forschungs- und Austauschraum finden sollen. Der interdisziplinäre Diskurs sowie der offene Austausch mit der Gesellschaft sind zwei der zentralen Gründungsprinzipien des HIAS, die sich auch im Konferenzformat »Hamburger Horizonte« widerspiegeln. Die »Hamburger Horizonte« werden von der Körber-Stiftung in enger Kooperation mit dem HIAS organisiert und durchgeführt.


Archiv

22.-23. November 2018

Ich am Ende. Am Ende Ich.


Das spätmoderne Ich wird gestaltet, inszeniert und dabei im Kern angegriffen: Der Fortschritt in Genetik und Biomedizin führt dazu, dass wir uns in viel radikalerer Weise selbst »machen« und optimieren können, als wir das je für möglich gehalten hätten. Zugleich unterhöhlt Künstliche Intelligenz das menschliche Monopol auf geistige Höchstleistungen und kratzt damit nicht nur an unserem Selbstverständnis, sondern verursacht auch ganzmehr handfeste Ängste um den eigenen identitätsstiftenden Job. Gesellschaftlich werden beide Entwicklungen von zunächst paradoxen Trends gerahmt: Einerseits scheinen westliche Gesellschaften unter dem Imperativ fortschreitender Individualisierung zu stehen. Andererseits sind wir konfrontiert mit zunehmender Kollektivierung in politisch-weltanschaulicher Hinsicht etwa in Form identitärer Bewegungen. Was also wird aus dem Ich zwischen all diesen Herausforderungen? Über dessen ungewisse Zukunft diskutierten auf drei Podien (»Das überflüssige Ich«, »Das optimierte Ich« und »Das kollektivierte Ich«) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disziplinenübergreifend mit dem Hamburger Publikum.

Keynote und Diskussion des Senatsempfangs: https://hamburger-horizonte.de/horizonte18senatsempfang/

Alle Videos aus dem KörberForum: https://hamburger-horizonte.de/horizonte18koerberforum/

23.-24. November 2017

Zerfall von Ordnungen


Neue Nationalismen sind international auf dem Vormarsch, der Zerfall der EU scheint möglich, christlich-religiöse Bindungen lösen sich auf und die digitale Wende zersplittert die bekannten Arenen des öffentlichen Diskurses. Allenthalben scheinen sich traditionelle Ordnungen aufzu­lösen. Von kreativer Disruption kann dabei kaum die Rede sein, denn die neuen Ordnungen, die sich abzeichnen, sind oft alte Bekannte: Nationalismus, Autokratiemehr und Fundamenta­lismus. Deren Protagonisten wiederum nehmen für sich gerne in Anspruch, Ordnung überhaupt erst herzustellen. Vielfalt der Lebensstile und politischer Pluralismus gelten ihnen als Quelle von Unordnung und Chaos. Was ist Ordnung? Wann ist sie bedroht? Und welche (Un-)Ordnung wollen wir? Über den Zerfall von Ordnungen und mögliche Handlungsoptionen debattierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Disziplinen übergreifend mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Kultur, Kirche und dem Hamburger Publikum. Auf fünf Podien ging es um »Erodierende politische Ordnungen«, »Die Sehnsucht nach Ordnung«, »Religion im Zerfall«, »Dystopien des Digitalen« und »Die Zerfalls­dynamik der Globalisierung«.

Alle Videos der Podien: https://hamburger-horizonte.de/videos2017/

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