Wissenschaft trifft Gesellschaft

Zur Sicherheit

13. Oktober – 23. November 2026

Was gibt uns Sicherheit, in einer von Krieg und Krisen bestimmten Zeit? Unser Sicherheitsgefühl ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und dafür, wie Menschen ihr Leben und ihre Zukunft wahrnehmen. Dabei verändern sich die Voraussetzungen, unter denen staatliche Institutionen versuchen, Sicherheit zu gewährleisten, rasant. Was bedeutet Sicherheit in einer Welt brüchiger internationaler Ordnungen und fragiler transatlantischer Beziehungen? Wie schützen wir die technischen Lebensadern unserer Gesellschaft – digitale Netze, Wasser, Energie- und Verkehrssysteme? Vor welche Sicherheitsfragen stellen uns der Klimawandel und destabilisierte Ökosysteme? Darüber hinaus rücken soziale und psychologische Dimensionen von Sicherheit in den Vordergrund. Warum klaffen subjektives Sicherheitsgefühl und objektive Lage häufig auseinander? Wie erleben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen Sicherheit und Unsicherheit? Und wie können wir all dies zusammendenken und Zielkonflikte zwischen Freiheit, Schutz und Gerechtigkeit verantwortungsvoll navigieren? Bei den Hamburger Horizonten 2026 geben Forschende Antworten auf diese und weitere Sicherheitsfragen und diskutieren ihre Analysen und Befunde mit Expert:innen aus Politik und Praxis. Zahlreiche Wissenschaftsinstitutionen öffnen in diesem Herbst ihre Türen und stellen aktuelle Forschungsprojekte, Innovationen und Zukunftsideen zum Thema Schutz und Sicherheit vor.


Programm

Diskussion

13. Oktober 2026 | 19.00 Uhr

Senatsempfang: Sicherheit in Krisenzeiten

Ort: Hamburger Rathaus,
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: BWFG

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Quiz

14. Oktober 2026 | 19.30 Uhr

Das Kneipenquiz: Sicherheit Edition

Ort: KörberHaus,
Holzhude 1
21029 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Diskussion

19. Oktober 2026 | 19.00 Uhr

Wie verteidigt sich Europa?

Ort: KörberForum,
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Museumsführung mit Vortrag

20. Oktober 2026 | 18.00 Uhr

Rüstung, Tarnung und Rückzug: Sicherheitsstrategien der Wirbellosen

Ort: Museum der Natur Hamburg, Geologie,
Bundesstraße 55
20146 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Veranstalter: Museum der Natur Hamburg

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Lesung, Gespräch und Performance

22. Oktober 2026 | 19.00 Uhr

Dating Unsafe Times

Ort: ligeti zentrum,
Veritaskai 1
21079 Hamburg

Anmeldung: Ab 1.9.2026

Veranstalter: ligeti zentrum

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Diskussion

26. Oktober 2026 | 19.00 Uhr

Security from Below: Protection Beyond the State

Ort: Universität Hamburg Hauptgebäude,
ESA West, R. 221
Edmund-Siemers-Allee 1
20148 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Sprache: englisch

Veranstalter: Universität Hamburg

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Diskussion

27. Oktober 2026 | 18.00 Uhr

Sicherheit im Privaten

Ort: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht,
Mittelweg 187
20148 Hamburg

Anmeldung: Ab sofort

Veranstalter: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

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Anmeldung

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Science Slam

28. Oktober 2026 | 19.00 Uhr

Science Slam: Sicherheitshalber

Ort: KörberHaus,
Holzhude 1
21029 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Vorträge und Breakout-Sessions

29. Oktober 2026 | 10.30 Uhr

Wie gestalten wir zukünftig Frieden und Freiheit in Deutschland?

Ort: Führungsakademie der Bundeswehr, Clausewitz-Kaserne,
Gebäude 11, Gneisenau-Saal
Manteuffelstraße 20
22587 Hamburg

Anmeldung: Ab 1.10.2026

Veranstalter: German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS)

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Vortrag, Vorführung und Diskussion

29. Oktober 2026 | 17.00 Uhr

Vorbereitung auf den Ernstfall: Moderner Katastrophenschutz

Ort: Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg,
Hühnerposten 1
20097 Hamburg

Anmeldung: Ab 1.10.2026

Veranstalter: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

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3. November 2026 | 18.00 Uhr

Drohnen, die Zukunft des Krieges?

Ort: Handelskammer Hamburg,
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 1.10.2026

Veranstalter: GIDS und Handelskammer Hamburg

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Diskussion

3. November 2026 | 19.00 Uhr

Angriffsziel Infrastruktur

Ort: KörberForum,
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Planspiel

4. November 2026 | 15.00 Uhr

Wie würden Sie entscheiden? Deutschlands Gesamtverteidigung als Planspiel

Ort: Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg,
Gebäude M1 (Thomas-Ellwein-Saal)
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Veranstalter: Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

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Diskussion

4. November 2026 | 19.00 Uhr

Cybersicherheit in fordernden Zeiten: Wie sind wir gut gewappnet?

Ort: Hotel Baseler Hof,
Gartensaal
Esplanade 15
20354 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Veranstalter: Akademie der Wissenschaften in Hamburg

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Diskussion

5. November 2026 | 19.00 Uhr

Wenn morgen alles offline wäre

Ort: KörberHaus,
Holzhude 1
21029 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Kurzvorträge, Diskussion und Postersession

9. November 2026 | 18.00 Uhr

Cybersicherheit als Gesellschaftsaufgabe: vom Heimnetz zu KRITIS

Ort: Haus der Informatik,
Hörsaal 2
Bundesstraße 56a
20146 Hamburg

Anmeldung: Ab 1.9.2026

Veranstalter: Universität Hamburg

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Diskussion

9. November 2026 | 19.00 Uhr

(Un-)Sicherheit in der Klimakrise: Hoffen und Handeln

Ort: Universität Hamburg Hauptgebäude,
ESA West, R. 221
Edmund-Siemers-Allee 1
20148 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Veranstalter: Universität Hamburg / CLICCS

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Impulsvorträge und Diskussion

9. November 2026 | 19.00 Uhr

Gewalt als Schlagzeile: zwischen Aufklärung, Verantwortung und Grenzen

Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung,
Mittelweg 36
20148 Hamburg

Keine Anmeldung erforderlich

Veranstalter: Hamburger Institut für interdisziplinäre Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung (HIKS) mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung

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Vorträge, Führung und Diskussion

10. November 2026 | 09.30 Uhr

Sichere Lebensmittel: Hinter den Kulissen von Labor und Überwachung

Ort: Institut für Hygiene und Umwelt,
Marckmannstraße 129A
20539 Hamburg

Anmeldung: Ab sofort

Veranstalter: Institut für Hygiene und Umwelt / Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg

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Anmeldung

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Vortrag und Führung

10. November 2026 | 17.30 Uhr

Sicherheit beginnt mit Neugier: Grundlagenforschung schafft Lösungen für morgen

Ort: Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY,
Gebäude 15 (CSSB Hörsaal)
Notkestraße 85
22607 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Veranstalter: Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

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Gespräch

10. November 2026 | 19.00 Uhr

Forscher fragen: Rohstoffreiches Deutschland?

Ort: KörberForum,
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Impulsvorträge und Diskussion

10. November 2026 | 19.00 Uhr

Cybersicherheit in Zeiten von KI und Quantum

Ort: Digital Hub Logistics & Commerce,
Am Sandtorkai 32
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 22.9.2026

Veranstalter: European Digital Innovation Hub Hamburg (EDIH) in Kooperation mit ARIC, HQIC und HiTec

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Fishbowl-Diskussion

11. November 2026 | 17.00 Uhr

Online-Sicherheit von Jugendlichen: Wie viel Adultismus darf's denn sein?

Ort: Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut,
Warburgstraße 30B
20354 Hamburg

Anmeldung: Ab sofort

Veranstalter: Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut

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Anmeldung

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Diskussion mit interaktiven Elementen

11. November 2026 | 18.30 Uhr

Wie krisenfest is(s)t Hamburg? Ernährungssicherheit im Ernstfall

Ort: Führungsakademie der Bundeswehr, Beck-Saal,
Manteuffelstraße 20
22587 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Veranstalter: German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) und GMC - Gabriele Mühlen Consult

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Diskussion

12. November 2026 | 19.00 Uhr

Live-Podcast: Streitkräfte und Strategien

Ort: KörberForum,
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung und NDR

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Impulsvorträge und Diskussion

12. November 2026 | 19.00 Uhr

Vorbereitung auf den Krisenfall: klinische Versorgung in Katastrophenlagen

Ort: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,
Gebäude W30
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Keine Anmeldung erforderlich

Veranstalter: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf / Universität Hamburg

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Impulsvorträge und Diskussion

16. November 2026 | 18.30 Uhr

Kunst & Sicherheit? Auf das Unerwartete vorbereitet sein

Ort: Hochschule für Musik und Theater,
Multifunktionsstudio
Harvestehuder Weg 12
20148 Hamburg

Anmeldung: Ab 1.10.2026

Veranstalter: Hamburg Open Online University (HOOU) mit den Hamburger Hochschulen TUHH, HfMT und HfbK

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Workshop und Auftritt

18. November 2026 | 14.00 Uhr

Werde Botschafter:in im Klimaparlament

Ort: Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg,
Hühnerposten 1
20097 Hamburg

Anmeldung: Ab sofort

Veranstalter: Hamburg Open Online University (HOOU), TU Hamburg und Hamburger Bücherhallen

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Anmeldung

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Auftritt

18. November 2026 | 18.30 Uhr

Das Klimaparlament bei den Hamburger Horizonten

Ort: Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg,
Hühnerposten 1
20097 Hamburg

Anmeldung: Ab sofort

Veranstalter: Hamburg Open Online University (HOOU), TU Hamburg und Hamburger Bücherhallen

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Diskussion und Filmvorführung

20. November 2026 | 17.00 Uhr

Zur (Un-)Sicherheit von Geflüchteten

Ort: Abaton Kino,
Kleiner Saal
Allende-Platz 3
20146 Eimsbüttel

Anmeldung: Ab 22.10.2026

Veranstalter: Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS)

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Diskussion

23. November 2026 | 19.00 Uhr

Sicherheitsrisiko Klimawandel

Ort: KörberForum,
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Anmeldung: Ab 20.10.2026

Online-Teilnahme möglich

Veranstalter: Körber-Stiftung

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Akteurinnen und Akteure

Stefan Bayer

Maryam Blumenthal

Enrico Brehm

Johannes Büchs

Elisabeth Clausen

Jutta Croll

Wolfgang Dickhaut

Stephan Dreyer

Axel Dürkop

Carina Eggert

Carolin Emcke

Anita Engels

Anselm Fehnker

Mathias Fischer

Anna Geis

Tobias Grimm

Eva Groß

Sabine Heinke

Bernd Hennig

Judith Henning

Amelie Hensel

Christine Hentschel

Alexa Höber

Benjamin Hofbauer

Peter Hornung

Patrick Huber

Hazal Hürman

Oliver Hüttel

Leonie Jantzer

Friedrich Klapdor

Wolfgang Knöbl

Sogol Kordi

Ragnar Kruse

Vlatko Kučan

Ulrich Kühn

Valeria Lazarenko

Nhi Le

Kurt Leonards

Insina Lüschen

Karolin Machtans

Ulrich Mayer-Runge

Anne Meerpohl

Johannes Mühle

Gabriele Mühlen

Katja Muñoz

lynn t musiol

Minte Nagel

Mohadeseh Salehi Nasab

Stefan Niemann

Aydan Özoğuz

Marcus Pindur

Cornelius Puschke

Christian Richter

Jo Riehle

Louisa Rockstedt

Stephanie Rohde

Susanna Roßbach

Delf Rothe

Anne Röthel

Christoph Rothmeier

Ulf Schmidt

Stefan Schmitt

Michael Schnegg

Ursula Schröder

Christian Schroer

Koen Sponselee

Benjamin Sprick

Peter Springer

Björn Staschen

Volker Strotmann

Elaine Thomas

Boris Tolg

Christian Tschirner

Charlotte Utrecht

Eva Wolfangel

Çağlar Yiğitoğulları

Ulrike Zähringer

Kerstin Zettl-Schabath


Impressionen 2025


#Horizonte25: Kampf ums Wasser

#Horizonte25: Die Ostsee im Visier

#Horizonte25: Forscher fragen - Das große Schmelzen

Weitere Videos


Initiatoren

Der Anspruch, Wissenschaft und Gesellschaft in einen offenen Austausch zu bringen, eint die drei Initiatoren. Seit 2017 organisieren sie deshalb gemeinsam die „Hamburger Horizonte“, eine jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe zu wechselnden Themen von besonderer gesellschaftlicher Relevanz.

Die „Hamburger Horizonte“ werden gemeinsam finanziert durch die Körber-Stiftung und die Universität Hamburg, die hierfür Mittel der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern einsetzt. Ziel ist, mit der Veranstaltungsreihe den Wissensaustausch mit der Gesellschaft zu aktuellen Forschungsergebnissen zu unterstützen, die Sichtbarkeit und Vernetzung der Fellows am HIAS aus dem In- und Ausland während ihres Aufenthaltes in Hamburg zu fördern und zur Internationalisierung des Wissenschaftsstandortes Hamburg beizutragen. Das HIAS wird gefördert von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg (BWFG) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


Archiv

13. Oktober – 20. November 2025

Über Wasser


Wir sind daran gewöhnt, dass Wasser für uns jederzeit in hoher Qualität und ausreichender Menge verfügbar ist. Doch das Lebenselixier unseres Planeten steht unter Druck. Während intensive Regenfälle in einigen Regionen zu verheerenden Überschwemmungen führen, bedrohen längere Trockenperioden andernorts die landwirtschaftlichen Flächen und die Trinkwasserversorgung. Aber nicht nur der Klimawandel wirkt sichmehr aus. Wie viel Wasser verbrauchen Haushalte und Industrie? Welche Folgen haben Wasserverunreinigungen durch Landwirtschaft, industrielle Produktion und unzureichende Abfallwirtschaft für den Wasserkreislauf und unsere Ökosysteme? Und welche Verteilungskonflikte drohen angesichts der globalen Erwärmung, zunehmender Gewässerverschmutzung und einer wachsenden Erdbevölkerung? Um Wasser als Ressource und Lebensraum geht es bei den Hamburger Horizonten 2025.

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9. Oktober – 14. November 2024

KI und Wir


Fragt man Chat GPT nach dem Potenzial Künstlicher Intelligenz, fällt dem Sprachmodell viel Gutes ein: KI revolutioniert die personalisierte Medizin, trägt zu einem effizienteren Ressourceneinsatz und damit zu mehr Nachhaltigkeit bei, befreit uns im Job von Routineaufgaben, individualisiert Lernangebote und erkennt Bedrohungen der Cybersicherheit. Kurz: Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren zahlreichemehr Entwicklungen und Innovationen vorantreiben und in den meisten Lebensbereiche relevant werden. Aber was genau ist dran an den Versprechen des maschinellen Lernens? Wie stellen wir uns die Zukunft mit den neuen Möglichkeiten vor? Und wie gehen wir mit den Herausforderungen um, die Chat GPT übrigens auch nicht unterschlägt: Wachsender Energieverbrauch, Datenschutzrisiken, Deep Fakes, Sorge um den Arbeitsplatz? Um unsere Zukunft mit KI geht es in diesem Herbst bei den Hamburger Horizonten.

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5. Oktober – 13. November 2023

Bedrohte Vielfalt


Das Artensterben hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch beschleunigt. Die heutige Aussterberate liegt Schätzungen zufolge über dem 100-fachen des natürlichen evolutionären Artenverlustes. Menschlich verursachte Umweltbelastungen, unser hoher Flächenbedarf, der Einsatz von Pestiziden sowie die Einschleppung invasiver Arten führen zu einem dramatischen Rückgang der Artenvielfalt. Experten warnen vor denmehr Auswirkungen dieser Katastrophe für die gesamte Menschheit. Trotzdem wird das Artensterben in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen – es bringt keine sozialen Bewegungen auf die Straße und findet sich in politischen Debatten und Wahlprogrammen kaum wieder. In der “Konkurrenz der Katastrophen” kommt das stille Sterben offenbar nicht ganz so existenziell wie die Klimakrise und nicht ganz so akut und eilbedürftig wie Krieg und Pandemie daher. Für funktionierende Ökosysteme ist der Erhalt der Artenvielfalt aber entscheidend, denn über die Nahrungsketten sind die Lebewesen aufeinander angewiesen. Welche Schlüsselarten verlieren wir aktuell? Mit welcher Dynamik schreitet die Entwicklung voran und was lässt sich prognostizieren? Wie der Klimawandel ist der Artenschwund eine globale Krise. Welche internationalen Abkommen brauchen wir, um die Vielfalt zu schützen? Und wie kann die nationale Umsetzung gelingen? Was muss sich in der Landwirtschaft ändern, um das Artensterben zu begrenzen und die Weltbevölkerung dennoch zu ernähren? Was verlieren wir nicht nur an Lebensgrundlage, sondern auch an ästhetischer Vielfalt mit dem Schwund zahlreicher Tier- und Pflanzarten? Und wie zukunftsfähig ist unser von Unterwerfung und Verwertungslogiken geprägter Umgang mit der Natur?

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19. Oktober – 22. November 2022

Freiheit in der Krise


Während der Pandemie ist die Freiheit als Grundrecht zum wohl häufigsten Debattenargument geworden - mal gegen, mal für staatliche Regulierungen. Angesichts des Ukrainekriegs ist sie dramatisch bedroht und steht auch als Frage der „Freiheits-Energien“ – d.h. einer von Autokratien unabhängigen Versorgung mit erneuerbaren Energien – auf der Agenda. Was heißt Freiheit und um wessen Freiheit geht es? Angesichtsmehr von existenziellen Krisen wie Krieg, Klimawandel und Pandemie überzeugt die knappe Definition von Freiheit als Nicht-Einmischung in die Angelegenheiten des Einzelnen nicht mehr ohne Weiteres. Stattdessen stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von individueller zu kollektiver und zukünftiger Freiheit: Wo hört meine Freiheit auf, wo kann oder muss sie sogar mit Blick auf übergeordnete Werte eingeschränkt werden? Wie verhält sich individuelle Freiheit zu gesamtgesellschaftlicher Verantwortung? Darf die heute ausgelebte Freiheit des Konsums und des Ressourcenverbrauchs die Freiheit kommender Generationen begrenzen? Und welche Rolle spielt die Wissenschaft und deren Fähigkeit, Prognosen und Zukunftsszenarien zu liefern, als Basis rationaler Entscheidungen und damit auch als Grenze politischer Freiheit? Die Hamburger Horizonte 2022 fragten danach, was Freiheit heißt, wo die Autonomie des Individuums an die Grenzen der Freiheit der anderen stößt und wer wessen Freiheit wann und mit welchen Maßnahmen verteidigen muss. Ein Auftaktpodium im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus, drei Panels an drei Tagen und weitere Vorträge und Diskussionsveranstaltungen konkretisierten unterschiedliche Aspekte des Themas.

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18. – 19. November 2021

Bitte wenden!


Angesichts der immer deutlicher spürbaren, durch Menschen verursachten ökologischen Veränderungen scheint die Zeit der „Wenden“ gekommen zu sein: Begriffe wie Klima- oder Energiewende, Ernährungs- und Agrarwende, demografische Wende oder Verkehrswende bevölkern vermehrt die öffentliche Debatte. Die Dringlichkeit von umfassenden Veränderungen ist unverkennbar. Das spiegelt sich nicht nur in den zunehmendenmehr gesellschaftlichen wie wissenschaftlichen Auseinandersetzungen um die Frage der Nachhaltigkeit. Es zeigt sich auch in sozialen Bewegungen wie „Fridays for Future“, die durch ihre Proteste ins Bewusstsein rufen, dass mit Ressourcen und unserer natürlichen Mitwelt sorgsamer umgegangen werden muss, um katastrophale Entwicklungen zu vermeiden. Es muss sich also Vieles grundlegend ändern – aber wie? Welche Entwicklungen sollten ab- und umgewendet werden, und wie ließen sich diese Wenden steuern? Wie ist dabei das Verhältnis von politischer Regulierung und individueller Verantwortung zu gewichten? Sind grundsätzliche Änderungen von Gewohnheiten und gesellschaftlichen Leitbildern überhaupt möglich, und wie schafft man Akzeptanz dafür? Ist die Vorstellung einer politischen Machbarkeit von Wenden im globalen Maßstab überhaupt realistisch? Um diese Fragen anzugehen, sollen bei den „Hamburger Horizonten 2021“ das Zusammenspiel und auch die widersprüchlichen Dynamiken von tiefgreifenden gesellschaftlichen Neu-Ausrichtungen unter dem Gesichtspunkt ganzheitlicher sozialer, kultureller und technischer Gestaltung debattiert werden.

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19. – 20. November 2020

Europäisch sein


Krisen soweit das Auge blickt: Gewohnte Machtkonstellationen werden zunehmend fragil und geraten allerorten ins Wanken. Auch in Europa: Brexit, Renationalisierung, Schuldenkrisen und Sparpolitik; Vorwürfe der Überbürokratisierung, Intransparenz und fehlenden demokratischen Legitimation der EU. Immer mehr Menschen wenden sich von Europa ab. Die drängenden Herausforderungen der Gegenwart – Gesundheitspolitik,mehr Klimawandel, Artensterben, soziale Gerechtigkeit, Migrationsbewegungen sowie die Bekämpfung von Krieg, Hunger und die immer weiter fortschreitende Digitalisierung der Welt – erfordern Kooperation und Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinaus. Zu beobachten sind aber, dies haben auch die Reaktionen auf die aktuelle Pandemie gezeigt, im Gegenteil mehr und mehr nationale Alleingänge. Die in diesem Zusammenhang so gebetsmühlenartig wie berechtigt aufgeworfenen Fragen – Wie können wir zur Einheit Europas (zurück)finden und gleichzeitig Vielfalt bewahren? Brauchen wir dafür mehr oder weniger europäische Integration? – führen jedoch auf grundsätzliche Fragen zurück: Was ist Europa jenseits der politischen und wirtschaftlichen Union? Was macht uns individuell, kollektiv, sozial und kulturell zu Europäer/innen oder in anderen Worten: Gibt es eine europäische Identität und wenn ja, wie sieht diese aus? Trifft „Identität“ überhaupt dasjenige, worum es geht, und sollte man nicht eher von kulturellen „Ressourcen“ Europas sprechen, aus denen wir schöpfen können? Auf welche Weise können wir überhaupt Europäer/innen sein und wie viel Europa steckt in uns? Welche Rollen spielen Krisen dabei? Lassen sie uns näher zusammenrücken oder entfernen sie uns voneinander? Europäische Identität ist nicht etwa ein immer schon Gegebenes. Sie muss über Gemeinsames und Verbindendes sowie den produktiven Umgang mit Trennendem und die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen hergestellt und mit Leben gefüllt werden, ohne dass es zur Nivellierung kultureller Unterschiede kommt. Das bedeutet allerdings, dass Europa seine Gestalt je nach Perspektive verändert. Gibt es also gar nicht „ein“ Europa?

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21. – 22. November 2019

Grenzenlos gesund?


Befragt man die Deutschen, welche Faktoren für ihre Lebensqualität entscheidend sind, landet einer regelmäßig auf Platz eins: Gesundheit! Gesundheit, so könnte man sagen, ist zwar nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts. Wir wollen so lange so gesund wie möglich leben. Dieses Versprechen einzulösen und die Grenzen dessen zu erweitern, was bislang möglich und realistisch ist, ist die Wissenschaft angetreten.mehr Biotechnologie und Digitalisierung sind dabei die entscheidenden Agenten und Hoffnungsträger für zukünftige Grenzverschiebungen. Auf der anderen Seite sind es gerade die offenen Grenzen, die zu neuen gesundheitlichen Herausforderungen werden, denn die Globalisierung schickt nicht nur Menschen und Güter auf Weltreise, sondern auch Krankheiten. Welche Infektionen werden uns zukünftig bedrohen und wie werden wir sie bekämpfen können? Und schließlich gilt es unter Bedingungen von Knappheit einen weiteren Grenzverlauf zu diskutieren, nämlich den zwischen dem Wünschbaren und dem Machbaren. Welche Gesundheit wollen und können wir uns leisten und welche Solidarität schulden wir nicht nur der Nation, sondern auch der Weltgemeinschaft? Grenzen und Grenzverschiebungen in der Gesundheit sind nicht nur eine der »grand challenges« für die Wissenschaft, sondern auch zwingend Gegenstand einer gesellschaftlichen Verständigung darüber – die Hamburger Horizonte 2019 stellen sich ihr!

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22. – 23. November 2018

Ich am Ende. Am Ende Ich.


Das spätmoderne Ich wird gestaltet, inszeniert und dabei im Kern angegriffen: Der Fortschritt in Genetik und Biomedizin führt dazu, dass wir uns in viel radikalerer Weise selbst »machen« und optimieren können, als wir das je für möglich gehalten hätten. Zugleich unterhöhlt Künstliche Intelligenz das menschliche Monopol auf geistige Höchstleistungen und kratzt damit nicht nur an unserem Selbstverständnis,mehr sondern verursacht auch ganz handfeste Ängste um den eigenen identitätsstiftenden Job. Gesellschaftlich werden beide Entwicklungen von zunächst paradoxen Trends gerahmt: Einerseits scheinen westliche Gesellschaften unter dem Imperativ fortschreitender Individualisierung zu stehen. Andererseits sind wir konfrontiert mit zunehmender Kollektivierung in politisch-weltanschaulicher Hinsicht etwa in Form identitärer Bewegungen. Was also wird aus dem Ich zwischen all diesen Herausforderungen? Über dessen ungewisse Zukunft diskutierten auf drei Podien (»Das überflüssige Ich«, »Das optimierte Ich« und »Das kollektivierte Ich«) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disziplinenübergreifend mit dem Hamburger Publikum.

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23. – 24. November 2017

Zerfall von Ordnungen


Neue Nationalismen sind international auf dem Vormarsch, der Zerfall der EU scheint möglich, christlich-religiöse Bindungen lösen sich auf und die digitale Wende zersplittert die bekannten Arenen des öffentlichen Diskurses. Allenthalben scheinen sich traditionelle Ordnungen aufzu­lösen. Von kreativer Disruption kann dabei kaum die Rede sein, denn die neuen Ordnungen, die sich abzeichnen, sind oft alte Bekannte:mehr Nationalismus, Autokratie und Fundamenta­lismus. Deren Protagonisten wiederum nehmen für sich gerne in Anspruch, Ordnung überhaupt erst herzustellen. Vielfalt der Lebensstile und politischer Pluralismus gelten ihnen als Quelle von Unordnung und Chaos. Was ist Ordnung? Wann ist sie bedroht? Und welche (Un-)Ordnung wollen wir? Über den Zerfall von Ordnungen und mögliche Handlungsoptionen debattierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Disziplinen übergreifend mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Kultur, Kirche und dem Hamburger Publikum. Auf fünf Podien ging es um »Erodierende politische Ordnungen«, »Die Sehnsucht nach Ordnung«, »Religion im Zerfall«, »Dystopien des Digitalen« und »Die Zerfalls­dynamik der Globalisierung«.

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